Mein Name ist Harriet Lehnert und ich gebe Obedience-Training auf unserem Platz. Ich mache seit ca. 8 Jahren Hundesport, angefangen mit meiner jetzt 8-jährigen
Dobermann-Setter-Hündin Mandy („die Zicke“). Da meine Hündin absolut „arbeitsgeil“ ist und den ganzen Tag auf dem Hundeplatz verbringen könnte haben wir natürlich sehr früh mit Hundesport angefangen (damals war sie 8 Wochen alt). Ich habe mit ihr 4x erfolgreich die
BH-Prüfung bestanden, mit Fährtenarbeit weitergemacht, hier auch 2 Prüfungen erfolgreich bestanden und bin jetzt bei Agility
(0, 1 und Senioren) und Obedience (hier haben wir auch schon unsere ersten Prüfungen: Beginner, Obi1, Obi2 / mit Erfolg abgelegt) angekommen. Diese Mischung aus körperlicher und geistiger Arbeit ist für Sie genau das richtige.

Beim Gassigehen wird sogar ein bisschen Dog-Dancing geübt. Da meine Hündin von Anfang an sehr schwierig war und absolut kein Anfängerhund ist, mussten wir zwei uns immer wieder zusammenreißen. Wir arbeiteten unter anderem
daran, dass sie im Agility-Training auf dem Boden bleibt und nicht total ausflippt. In der Unterordnung läuft Sie dafür sehr konzentriert und hat auch viel Spaß daran, seit ich mit dem „Clicker“ arbeite. Und irgendwie sind wir dadurch auch auf Obedience gekommen. 

Darüber hinaus habe ich noch unseren Dobi-Rüden Sly („das Riesenbaby“) 3 Jahre lang ausgebildet, habe mit ihm die BH-Prüfung abgelegt, Agility-Training und natürlich auch Obedience. Er war zwar etwas leichter zu führen als meine Hündin, war aber der Meinung, dass das Arbeiten auf dem Hundeplatz nicht wirklich für ihn geschaffen sei. Bei ihm ging alles nur über Spiel und Futter. Durch diese beiden unterschiedlichen Charaktere von Hunden (sowie weitere Seminare und viel Fachlektüre kompetenter Autoren) habe ich sehr viel über Verhalten, artgerechten Umgang und Ausbildung von Hunden gelernt.

Des Weiteren bilde ich auch unsere Nachbarshündin ( Huskymix ) aus ( erfolgreiche
BH-Prüfung haben wir bereits abgelegt und an einer weiteren erfolgreichen Obi-Laufbahn arbeiten wir gerade).

Mein Ziel ist es, „Obedience“ auch anderen Hundesportlern nahezubringen und Ihnen zu zeigen, dass man einen Hund in der Unterordnung auch ohne Stachelhalsbänder u. ähnliche Folterwerkzeuge erfolgreich ausbilden kann, wobei der Hund auch Spaß an der Sache hat. Dies kann man vor allem mit dem „Clicker“ erreichen und nicht durch Zwang. Meiner Meinung nach gibt es nämlich nichts schlimmeres als einen Hund, der vor lauter Angst auf den Hundeplatz „kriecht“, und nur dafür da ist, das Ego seines Besitzers aufzuwerten.